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ERASMUS Plus - Transnationale Aus- und Weiterbildung mit Unterstützung der EU

Programmziele:
Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa.
Das Programm hat zum Ziel,
• die Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugend zu reduzieren;
• Erwachsenenbildung zu fördern, insbesondere für neue und auf dem Arbeitsmarkt benötigte Kompetenzen;
• junge Menschen zur Teilhabe am demokratischen Leben in der EU zu motivieren;
• Innovation, Kooperation und Reform zu fördern;
• die Zahl der frühen Schulabgänger*innen zu senken;
• Zusammenarbeit und Mobilität im Austausch mit Partnerländern der EU zu unterstützen.

Laufzeit: 2014-2020

Budget: 14,8 Mrd. Euro

Förderfähige Länder:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • EFTA/EWR-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • Türkei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
  • ggf. weitere Partnerländer

Förderfähige Antragsteller:

  • Öffentliche und private Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind
  • Gruppen junger Menschen, die sich in der Jugendarbeit engagieren (nicht zwangsläufig als formal anerkannte Jugendorganisationen)

Einzelpersonen sind selbst nicht antragsberechtigt und werden über geförderte Organisationen in die Maßnahmen des Programms eingebunden!

Programmstruktur (derzeit kein Aufruf):

Das Erasmus+-Programm wirkt im Rahmen der 5 Aktionsfelder:

Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen
  • Gemeinsame Masterabschlüsse im Rahmen von Erasmus Mundus – gemeinsame Aufforderung EU-Japan
  • Mobilität von Einzelpersonen im Bereich Jugend
  • Mobilität von Einzelpersonen im Bereich Hochschulbildung
  • Mobilität von Einzelpersonen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Erwachsenenbildung
  • Gemeinsame Masterabschlüsse im Rahmen von Erasmus Mundus
Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
  • Strategische Partnerschaften in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung
  • Strategische Partnerschaften im Bereich Jugend
  • Wissensallianzen von Unternehmen und Hochschulen
  • Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten
  • Kapazitätsaufbau im Bereich Jugend
  • Kapazitätsaufbau im Bereich Hochschulbildung
Leitaktion 3: Unterstützung bildungspolitischer Reformen
  • Europäische zukunftsweisende Kooperationsprojekte in der allgemeinen und beruflichen Bildung
Jean-Monnet-Aktivitäten: Lehrstühle, Module, Spitzenforschungszentren, Unterstützung von Vereinen, Netze, Projekte
Sport:
  • Kooperationspartnerschaften auf dem Gebiet des Sports
  • Kleine Kooperationspartnerschaften
  • Gemeinnützige europäische Sportveranstaltung

Die fünf Aktionsfelder beziehen sich auf die folgenden Zielbereiche :

  1. allgemeine und berufliche Bildung auf allen Ebenen im Sinne des lebenslangen Lernens, einschließlich Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), internationale Hochschulbildung (Erasmus Mundus), in Verbindung mit EU-Studien (Jean Monnet) berufliche Aus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig);
  2. Jugend (JUGEND IN AKTION), insbesondere im Kontext des nicht formalen und des in-formellen Lernens;
  3. Sport, in erster Linie Breitensport.

 

Unternehmen profitieren von Erasmus+, indem sie leichter Fachkräfte oder auch künftige Azubis aus dem Ausland finden sowie die gewonnenen internationalen Erfahrungen ihrer ins Ausland entsandten Auszubildenden nutzen können.

Um von der Erasmus+- Förderung im Bereich berufliche Bildung und Erwachsenenbildung zu profitieren, müssen Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen oder Berufsschulen einen Antrag bei der Nationalen Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung NA BIBB stellen oder sich über bereits bestehende Projekte informieren. Auf deren Website  www.na-bibb.de  sind Ausschreibungen sowie die einzelnen Projekte zu finden.

 

Weitere Informationen: