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ERASMUS Plus - Transnationale Aus- und Weiterbildung mit Unterstützung der EU

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa.
Das Programm hat zum Ziel,


• die Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugend zu reduzieren;
• Erwachsenenbildung zu fördern, insbesondere für neue und auf dem Arbeitsmarkt benötigte Kompetenzen;
• junge Menschen zur Teilhabe am demokratischen Leben in der EU zu motivieren;
• Innovation, Kooperation und Reform zu fördern;
• die Zahl der frühen Schulabgänger*innen zu senken;
• Zusammenarbeit und Mobilität im Austausch mit Partnerländern der EU zu unterstützen.


Erasmus+ läuft bis 2020 und bietet nicht nur Möglichkeiten für Studierende. Es vereint sieben Programme und enthält Angebote für Einzelpersonen und Organisationen.
Zurzeit beteiligen sich alle Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, die Türkei und Mazedonien als Programmländer an Erasmus+. Darüber hinaus ist eine große Zahl an Drittstaaten als Partnerländer an einzelnen Aktionen des Erasmus+-Programms beteiligt.
Das Erasmus+-Programm wirkt im Rahmen der 5 Aktionsfelder


• Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen,
• Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren,
• Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen,
• Jean-Monnet-Aktivitäten,
• Sport,


die sich auf die folgenden Zielbereiche beziehen:

 

  1. allgemeine und berufliche Bildung auf allen Ebenen im Sinne des lebenslangen Lernens, einschließlich Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), internationale Hochschulbildung (Erasmus Mundus), in Verbindung mit EU-Studien (Jean Monnet) berufliche Aus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig);
  2. Jugend (JUGEND IN AKTION), insbesondere im Kontext des nicht formalen und des in-formellen Lernens;
  3. Sport, in erster Linie Breitensport.

 

Unternehmen profitieren von Erasmus+, indem sie leichter Fachkräfte oder auch künftige Azubis aus dem Ausland finden sowie die gewonnenen internationalen Erfahrungen ihrer ins Ausland entsandten Auszubildenden nutzen können.

Um von der Erasmus+- Förderung im Bereich berufliche Bildung und Erwachsenenbildung zu profitieren, müssen Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen oder Berufsschulen einen Antrag bei der Nationalen Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung NA BIBB stellen oder sich über bereits bestehende Projekte informieren. Auf deren Website  www.na-bibb.de  sind Ausschreibungen sowie die einzelnen Projekte zu finden.

Mehr Information unter: www.erasmusplus.de/