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EIC: Fast Track to Innovation

Programmziele:
Fast Track to Innovation (kurz: FTI) ist Teil von HORIZON 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Das FTI-Programm unterstützt Investitionen im privaten Sektor und soll der europäischen Wirtschaft zusätzlich Dynamik verleihen. Gefördert werden insbesondere interdisziplinäre und transsektorale Projekte.
Mit dem FTI-Programm soll die Geschwindigkeit, mit der innovative Produktideen auf den Markt kommen, beschleunigt werden. Daher ist dieses Programm explizit für marktnahe Unternehmen geeignet, die sich in den letzten Phasen der Produktentwicklung befinden und mit Hilfe der Anstoßfinanzierung ihr Produkt zügig (in der Regel innerhalb von drei Jahren – inklusive der Projektlaufzeit) markttauglich realisieren können. Das Antragsverfahren wird gestrafft, sodass maximal sechs Monate von der Einreichung bis zur Vertragsunterzeichnung vergehen sollen.

Laufzeit: 2018-2020

Budget: 100 Millionen Euro pro Jahr (entspricht ca. 47 Projekte pro Jahr)

Förderquote: 70% für private, gewinnorientierte Organisationen und 100% für nicht-gewinnorientierte Organisationen; max. 3 Millionen Euro Kofinanzierung

Förderfähige Länder:

Förderfähige Antragsteller: alle Arten von Einrichtungen, z. B. Industrie (KMU und Groß-unternehmen), Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Programmstruktur:
Grundsätzlich kann jedes Unternehmen mit einer Innovationsidee an FTI partizipieren. Dabei ist die Branchenherkunft irrelevant („Bottom Up“). Um förderberechtigt zu sein, müssen Konsortien Partner aus der Industrie beinhalten und mindestens drei Mitglieder bzw. maximal fünf Mitglieder aus drei unterschiedlichen Mitgliedstaaten aufweisen. Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass entweder

  •  60% des gesamten zugeteilten Budgets an die Partner aus der Industrie gehen oder
  •  bei Konsortien mit drei oder vier Mitgliedern mindestens zwei Partner aus der Industrie stammen oder
  •  bei Konsortien mit fünf Mitgliedern mindestens drei Partner aus der Industrie stammen.

Darüber hinaus muss das entwickelte Produkt bzw. die Innovation zum Antragszeitpunkt mindestens den Technologiereifegrad 6 (TRL 6) „Prototyp in Einsatzumgebung“ bzw. ein vergleichbares Niveau bei nichttechnologischen Innovationen aufweisen. Außerdem ist ein Businessplan einzureichen, in dem vor allem das Potenzial und die Auswirkungen auf den Markt der Produkteinführung beleuchtet werden sollen.
Erfolgreiche Antragsteller werden im Innovationsprozess durch einen Coach begleitet. Die Vermittlung findet durch das regionale Enterprise Europe Network statt.

Fristen (Cut-Off):
Anträge können nach Öffnung der Ausschreibung jederzeit auf dem Funding & Tenders Portal eingereicht werden. Es gibt pro Jahr drei Stichtage. Um eine gezielte marktnahe Förderung zu ermöglichen, sollen die Projekte spätestens sechs Monate nach dem Stichtag beginnen:

22. Oktober 2019
21. Februar 2020
9. Juni 2020

Weitere Informationen: